„Wir gehören genau hier hin“

Bild Bandfoto (hochauflösend)

Gelnhausen (jg). Die fünfköpfige Metalcore-Band „Seraphim Falls“ hat deutschlandweit bereits über 60 Konzerte gespielt. „Wir verstehen uns trotzdem noch als Gelnhäuser“, sagt Christian Habermann, Gitarrist und „Band-Papa“. Die Veröffentlichung ihres ersten Albums „Wake Up And Rise“ feierten sie deshalb mit einer Release-Party im Gelnhäuser Lorbass.

„Musik ist alles“, so und nicht anders beschreiben die fünf Vollblutmusiker ihre Leidenschaft. Nach der Gründung im Jahr 2011 hat sich nach vielen Umstrukturierungen eine junge Band mit einem Durchschnittsalter von 24 Jahren gefunden. Seit 2013 arbeiten und wachsen E-Gitarrist Christian Habermann, Schlagzeuger Martin Engels und Shouter Sebastian Pellin sowie die beiden Jüngsten, Bassist Lukas Kern und Sänger Robin Sauer, zusammen.
„In der Musikszene läuft sehr viel über Bekanntschaften und Connections“, so habe sich die aktuelle Besetzung letztendlich zusammengesetzt. Christian Habermann, 27, ist das letzte übrig gebliebene Gründungsmitglied. Als „Band-Papa“ schreibt er die Songs. „Danach gibt Robin meistens seinen Senf dazu. Das Ganze kommt dann in einen großen Topf, und am Ende ergibt sich, was die Band draus macht“, erklärt der Gitarrist, wie die Songs von Seraphim Falls entstehen.
Die Band vereinigt eingängige Melodien und Riffs mit modernen Elementen des Hard- und Metalcore. So kreieren sie einen eigenständigen Sound. Die Jungs legen besonderen Wert darauf, eine abwechslungsreiche Show abzuliefern, die sowohl die „alteingesessenen Headbanger“ als auch die Freunde des modernen Metals anspricht.
Ihren Proberaum in Kassel teilen sich die leidenschaftlichen Musiker mit einer befreundeten Band. Dass da auch einmal Equipment und das ein oder andere Kabel reihum geht, ist selbstverständlich. „Musik ist alles für uns. Anders kann man es eigentlich nicht sagen. Sich untereinander zu unterstützen, wird dabei ganz großgeschrieben“, sagt Christian Habermann.
Die Mentalität könne man in diesem Genre allgemein so beschreiben: Die Fünf von „Seraphim Falls“ leben sie, so gut wie sie es können, mit allen Höhen und Tiefen. Opfer zu bringen sei unumgänglich. In ihre Musik steckt die Band viel Geld und Zeit. Lange Fahrtwege zur Probe oder zu Konzerten in ganz Deutschland nehmen die Musiker aus Gelnhausen, Hanau und Rodgau gerne auf sich. So könne das BWL-Studium auch mal ein Semester länger dauern.
Seraphim Falls organisieren und veranstalten eine Vielzahl von Konzerten selbst und hatten schon Gäste aus Frankreich, Slowenien, England, Österreich und Belgien. Um dies alles auf die Beine zu stellen, bedarf es viel Herzblut und Liebe zur Musik – bis heute sind sie nicht bei einem Plattenlabel unter Vertrag, Booking und Management liegen in der Hand der Band.
Im Mai 2013 ist die Debut-EP „Beneath The Daily Tragedy“ erschienen. Am Samstag wird Seraphim Falls nun ihr Debütalbum „Wake Up And Rise“ veröffentlichen. Seit Christian Habermann Musik macht, arbeite er an den Songs für dieses Album, seit 2013 war klar: „Wir wollen etwas mit internationalem Standard.“ Die fünf Musiker verstehen sich als Gelnhäuser: „Wir gehören genau hier hin.“ Deshalb feiern sie heute Abend im Lorbass am Gelnhäuser Bahnhof ihre Releaseparty. Im Juli kommt dann „der erste richtig große Gig“ auf dem Traffic Jam Open Air in Dieburg. „Danach haben wir dieses Jahr alles geschafft, was wir wollten. Geile, große Shows in ganz Deutschland und die Veröffentlichung unseres ersten Albums“, sagt Christian Habermann. Mit ihrem Auftritt heute Abend will die Band vor allem Menschen davon überzeugen, offen für Neues zu sein: „Die Leute haben kaum mehr die Neugier, neue Bands mit handgemachter Musik kennenzulernen.“

„Wake Up and Rise“ von Seraphim Falls ist auf iTunes, Amazon und Spotify erhältlich und zu hören. Weitere Informationen zur Band gibt es im Internet auf ihrer Facebookseite http://www.seraphimfalls.de.

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