Der Sport der hawaiianischen Könige

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Main-Kinzig-Kreis (tmb). Sicher hat jeder schon einmal versucht, im Freibad, am See oder am Meer auf einer Luftmatratze oder einem Surfbrett zu balancieren. Das geht auch professionell: Stand Up Paddling ist seit einigen Jahren eine trendige Wassersportart die übrigens auch im Main-Kinzig-Kreis betrieben werden kann.

Stand Up Paddling (kurz: SUP) geht eigentlich auf  polynesiche Fischer zurück, die sich, in ihren Kanus stehend, auf dem Meer vorwärtsbewegten. Auf Hawaii durfte sich nur der König auf diese Art fortbewegen – Ku Hoe he’e nalu nennt man das Stand Up Paddling dort.
Beim SUP Surfing steht der Sportler auf einem überdimensionierten Surfbrett und manövriert mit Hilfe eines Stechpaddels. So kann er gezielt in der Strömung steuern und schneller brechende Wellen oder andere Ziele erreichen. Durch den Einsatz des Paddels benötigt der Sportler keine Winde und Wellen. Diese Art zu Surfen ist sowohl für Küstengewässer mit kleinen oder großen Wellen als auch für heimische Seen und Flüsse interessant.
Seit einigen Jahren gibt es verschiedene Disziplinen, und es werden internationale Wettbewerbe ausgetragten. Der Linsengerichter Moritz Martin ist zweifacher deutscher Meister im Stand Up Paddling (außerdem Vize-Weltmeister und 19-facher Deutscher Meister im Surfen) und gibt selbst Kurse.
Wer SUP ausprobieren möchte, kann das unter anderem am Kinzigsee in Langenselbold. Dort kann man 15 Boards ausleihen.

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