Mario im Wandel der Zeit

Super Mario feiert seinen 30. Geburtstag – und Nintendo feiert mit, mit dem Release des „Super Mario Makers“. Mit dem Spiel, das am 11. September erschienen ist, wagt sich Nintendo in ein neues Gebiet – der Spieler kann mit diesem Mario Maker nicht nur in gewohnter Manier ein Jump‘n‘Run spielen, sondern selbst Level erstellen.
Die Umsetzung gelingt erstaunlich gut. Per Drag-and-drop können Items in die 2-D-Welt eingebaut werden. Der Editor ist benutzerfreundlich, die Funktionen erklären sich von selbst. Diverse Gimmicks, wie beispielsweise ein Lakitu, der Power-ups wirft, können nach Belieben gestaltet werden. Der Spieler kann seiner Fantasie freien Lauf lassen. So entstehen bereits einige Level, die Können und Konzentration fordern und dennoch nur von Profis geschafft werden können. Auch einsteigerfreundliche Level warten auf Jump‘n‘Run‘ler – der Schwierigkeitsgrad variiert und bietet jeder Altersklasse die passende Herausforderung. Die Level, die selbst erstellt werden, können online mit anderen Spielern geteilt werden. Jeder kann so jedes Level spielen, was erstellt wurde. Das ganze Spiel wird so zu einem Endlos-Jump‘n‘Run und auch offline gibt es spielbare Inhalte.
Das Besondere am Editor: Die Level können in vier verschiedenen Stilen gestaltet werden. Entweder sehen sie dann aus wie ein Nachfolger von Mario Bros, Mario Bros 3, Super Mario World oder New Super Mario Bros U. Dabei gleicht sich auch die Steuerung an die der Original-Spiele an. So springt der beliebte Klempner mithilfe des Super Mario Makers durch die Zeit. Je mehr der Spieler sich austobt, desto mehr Items zum Bauen werden freigeschaltet und desto kreativer ist die Gestaltung möglich.Bild_MMaker
Die Online-Level können mit Sternen bewertet und kommentiert werden, jene mit vielen Sternen werden entsprechend häufiger gesehen und gespielt. Außerdem ist es möglich, einen Code einzugeben, mit dem die Ideen von Freunden gefunden werden. Einziger Makel: Die Suche nach Entwicklern oder speziellen Leveln gestaltet sich noch schwierig. Ohne Code findet der Spieler nicht immer, was er sucht. Doch das Konzept geht auf – wer also gerne kreativ ist, wird mit der Neuerscheinung lange Spaß haben.     (rim)

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