Grusel rund ums Schloss

Langenselbold (tmb). Am 31. Oktober wird es ab 18 Uhr unheimlich in Langenselbold: Mit „Hallowpark“ bietet die Familien- und Jugendförderung ein besonderes Programm für Klein und Groß im Langenselbolder Schloss und drumherum. Von der Spukiwelt für die Allerkleinsten bis zur Gruselführung „Apartment 3110“ in den alten Schlossgemäuern wartet ein umfangreiches Programm auf alle Besucher.

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Zu Halloween lauern im Langenselbolder Schloss gruselige Gestalten, die aus dem Apartment 3110 kommen …                                  (Foto: Sina Miller)

Die Idee dazu hatten Sarah Wehner und Harun Duvarci vom JUZ-Team bereits vor einem Jahr. „Wir wollten mal aus dem JUZ ‘rausgehen. Und wir haben da eine Lücke gesehen – zu allen anderen Gelegenheiten gibt es bereits Veranstaltungen in Langenselbold, zu Halloween nicht. Da ist die nächste Attraktion Schloss Frankenstein bei Darmstadt.“ Da sie sich aber eine größere Veranstaltung vorstellten und die Zeit knapp bemessen war, verschoben sie ihr Vorhaben um ein Jahr. Seit mehreren Monaten wird der „Hallowpark“ nun geplant. Normalerweise besteht das JUZ-Team aus sechs Personen, doch für das Halloween-Event fanden sich deutlich mehr Helfer zusammen: Rund 50 Aktive, inklusive Security und Catering, werkeln eifrig an ihren Ideen.
Und fantastische Einfälle gibt es reichlich. Die Koordination haben die beiden Leiter der städtischen Jugend- und Familienförderung, Timo Kreßlein und Corinne Stuttmann. Um die Teilbereiche kümmern sich Arbeitsgruppen. Die beiden Initiatoren Sarah Wehner und Harun Duvarci haben sich die Gestaltung eines Labyrinthes vorgenommen. In der Herrnscheune werden sie mit schwarzen Folien eine gruselige Atmosphäre schaffen, Trennwände und Schreckensszenarien einbauen. „Wir haben verschiedene Grundrisse, aber es ändert sich ständig, weil wir immer wieder neue Ideen haben“, berichtet Duvarci. Allzu viel wollen die Organisatoren nicht verraten – nur, dass es einen U-18 und einen Ü-18-Bereich geben wird. Fakt ist zudem: Mindestens 500 Meter schwarzer Folie werden sie brauchen, drei Tage vorher mit dem Aufbau beginnen. „Wir haben ja keine Erfahrung damit, wie lange es dauert, also fangen wir lieber zeitig an.“
Nevi Duvarci und ihr Team kümmern sich um die Spuki-Welt für Kinder ab drei Jahre in den Räumen des JUZ. Dort wird es unter anderem Kinderschminken und Spiele für die Jüngsten geben. Im Schlosspark wartet der „Jahrmarkt der verlorenen Seelen“. Dort gibt es einerseits Essen und Getränke – natürlich im passenden Halloween-Stil – und auch richtige Jahrmarkt-Elemente, unter anderem einen Wahrsager-Stand, ein Liebesbarometer, einige Schausteller und die zwei Geister „Hui“ und „Buh“.
Auch das Heimatmuseum ist in das unheimliche Geschehen eingebunden. Die Aktiven seien mit ihren Ideen bei den Vertretern des Heimatvereins auf offene Ohren gestoßen, berichten Stuttmann und Kreßlein. Die Grundidee sei, junge Leute für das Heimatmuseum zu interessieren – schließlich gibt es dort ein echtes Keltengrab zu bewundern. Und dort wird es unter der Moderation von Matthias Mayer durchaus spannend, versprechen die Organisatoren.
Etwas ganz Besonderes erwartet alle, die älter als 16 Jahre sind, im „Apartment 3110“: Hier erkunden Mutige auf einer Gruseltour das Schloss und erleben, wie Geschichte lebendig wird – manchmal vielleicht nicht lebendig, sondern untot … Fabian Dünow hat das Manuskript auf der Grundlage historischer Begebenheiten verfasst und ein spielfreudiges Ensemble um sich versammelt. Der Erlenseer hat als Schauspieler bereits einige Erfahrungen vorzuweisen – nicht nur bei den Märchenfestspielen sondern auch als Akteur auf Burg Frankenstein. Er orientiert sich mit der Inszenierung nicht nur an den amerikanischen „Haunted Houses“, sondern auch an den „Dungeons“, die es in manchen Großstädten wie Hamburg gibt und die die Stadtgeschichte zumThema haben. Bei allem Grusel wird es auch einiges zum Schmunzeln geben, verspricht er.
Karten gibt es im Vorverkauf ab 4 Euro. Kinder zwischen drei und sechs Jahren dürfen kostenfrei die Spukiwelt und den Jahrmarkt besuchen. Weitere Infos im Internet auf http://www.jufoela.de, auf der Facebook-Seite von Hallowpark oder unter Telefon 06184/80237.

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