Musikalische Zeit im Winter

Linsengericht (kbr). Sechs musik-begeisterte Schüler aus Linsengericht begeistern seit vier Jahren Partygäste in der Region. Die Band „Umleitung“ hat sich bereits eine gute mediale Präsenz und eine Fangemeinde erarbeitet. Demnächst wird eine neue Sängerin Teil der Band und die Gruppe schmiedet eifrig Zukunftspläne.

„And I would walk fivehundred miles and I would walk fivehundred more…“ schallte es durch das Geislitzer Kerbzelt. Die Band „Umleitung” heizte ordentlich ein und viele Kerbbesucher tanzten um die Bühne und grölten lauthals mit. In den Erinnerungen an das vergangene Jahr mit Auftritten auf der Kerb in Geislitz, Altenhaßlau und Horbach sowie zahlreiche Privatauftritte schwelgen die sechs männlichen Bandmitglieder gerne, wenn sie sich zweimal wöchentlich zu ihren Proben treffen. Gerne wird auch mal im Anschluss eine Pizza bestellt und bis spät abends zusammen gesessen. „Jetzt im Winter ist unsere musikalische Zeit, in der wir viele neue Lieder in unser Programm aufnehmen und versuchen, uns musikalisch weiterzuentwickeln“, erzählt Gitarrist Tobias Holzschuh in gemütlicher Runde im frischrenovierten Proberaum der Band. „Natürlich bleiben aber auch weiterhin beliebte Hits wie Boys Of Summer, Don’t Stop Believin’, Runaway, Highway To Hell, Skandal im Sperrbezirk im Programm enthalten – dabei kommt auf jeder Party Stimmung auf. Im Frühjahr und Sommer spielen wir dann die meisten Auftritte.“ Der 17-jährige Holzschuh gründete 2012 mit seinen Freunden Tom Wegmann (Gesang/Gitarre) und Sebastian Kienzle (Schlagzeug) die Gruppe. „Wir machen Musik als Hobby. Einfach, weil es uns Spaß macht.“ Die Beweggründe für die Band-Gründung waren einfach, die Weiterentwicklung harte Arbeit. Denn mit der Liebe zur Musik war es wahrlich nicht allein getan: ein Proberaum musste her, ein eigenes Logo, Werbung und dann natürlich Auftritte. Die Technikprofis Louis Klingenstein und Jonas Mathes kam hinzu, denn heutzutage läuft kein Musikgeschäft ohne technikbegabte Gruppenmitglieder im Hintergrund. Eine Homepage und eine Facebook-Seite entstanden. Bilder, Hintergrundinfos, Aktuelles, … auch der mediale Auftritt einer Band will gepflegt werden. Trotz der Arbeit hat die mittlerweile sechsköpfige Gruppe den Spaß an ihrem zeitintensiven Hobby nicht verloren – ganz im Gegenteil. Als siebtes Mitglied von „Umleitung“ wird demnächst eine weibliche Leadsängerin vorgestellt – wer das ist, bleibt allerdings noch geheim.
bandneu
Für die Mitglieder von „Umleitung“ steht vor allem der Spaß an ihrem zeitintensiven Hobby im Mittelpunkt. Die Band hat sich auf das Genre „Rock“ spezialisiert. „Wir covern allerdings auch Songs aus jeder Musikrichtung und interpretieren sie in unserem eigenen Stil“, gibt Gitarrist Tom Wegmann an. „Ich persönlich bevorzuge Künstler und Bands wie Slash, Rammstein und Hubert von Goisern.“ Der 17-Jährige wird von seinen Bandkollegen liebevoll als größenwahnsinniger Showmacher beschrieben, der gerne exotische Songs singt. Auch „Tobi“ Holzschuh hört am liebsten rockige Töne, wie die von den Red Hot Chili Peppers, Linkin Park, Iron Maiden und Rise Against – der Gymnasiast und Mountainbiker gilt als Spieler kreativer Solos und Manager der Band. Er motiviert alle, weiter an der Musikkarriere zu arbeiten und treibt die Band voran. „Wir sind in unserer Freizeit sehr musikalisch unterwegs, wenn dann noch Zeit bleibt, widme ich mich gerne dem Fitnesssport“, erzählt Sebastian „Sep“ Kienzle, der es laut den anderen nicht allzu genau mit der Pünktlichkeit nimmt. „Allerdings muss ich auch ein wenig die Schule im Auge behalten – bei der FOS Beruflichen Schule Gelnhausen geht es bald in die heiße Phase.“
Vorm „Ernst des Lebens“ steht auch der 18-jährige Techniker Jonas Mathes, der das Grimmelshausen Gymnasium Gelnhausen besucht. „Hier haben Techniker gar nix zu sagen“, schmunzelt der Rennradfahrer mit Blick auf Technikkollege und Nesthäkchen Louis Klingenstein. Der 16-Jährige gilt als zuverlässig und motiviert. „Trotz Taekwondo und Mountainbiken wird er aber wohl nie unser Bodyguard“, witzelt Lukas Schlauteck. Der wortgewaltige Witzbold der Band besucht die Kopernikusschule und ist neben den Bandproben auch in der Feuerwehr und beim Tanzen aktiv. Als begeisterter Keyboarder ist er ein großer Fan der Birsteiner Band „Fischbörner Bube“.
„Im Moment befinden wir uns in der Planung für 2016. Infos hierzu finden natürlich dann alle rechtzeitig auf unserer Homepage“, erklärt Schlagzeuger Sep die Perspektive der Gruppe. „Bei unseren Zukunftsplänen steht immer im Focus, dass wir unserer Heimat und der Region treu bleiben wollen. Aber natürlich sind wir auch offen für größere Events. Interessierte können uns gerne ansprechen oder anschreiben.“

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