Neue Aufgaben wurden zum Hobby

Freigericht (nb). Soziales Engament als Hobby ist für Robin Gerlach nichts neues. Schon in der achten Klasse übernahm er die Verantwortung des Klassensprecheramtes. Seine Zukunft hat der gebürtige Gelnhäuser, der seit einigen Wochen Kreisschulsprecher ist, ebenfalls im organisatorischen Bereich geplant.
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1997 wurde der aktuelle Kreischul- und Schulsprecher Robin Gerlach in Gelnhausen geboren. Die Grundschule besuchte er in seinem Heimatort Bernbach, ehe der engagierte Schüler an die Kopernikusschule in Somborn wechselte. Dort machte Robin Gerlach erst seinen Realschulabschluss, jetzt besucht der den Gymnasialzweig der Schule. Im kommenden Sommer dann stehen die Prüfungen für den 18-jährigen Schulsprecher an. Seine Prüfungen wird er dann auf jeden Fall in seinen Leistungskursen Biologie und Politik und Wirtschaft bestreiten, die auch er als Herausforderungen sieht. Dennoch ist er den Prüfungen gegenüber optimistisch eingestellt. Nach dem Abitur sieht sich der Bernacher in einem Dualen Studium im Bereich BWL. Er möchte sich im Organisieren weiterentwickeln und  setzt dabei auf seine Vorerfahrungen als Kreis- und Schulsprecher. Durch diese Ämter habe er unheimlich viel hinzugelernt und ist froh, sich für dieses Engagement beworben zu haben.
Angefangen hat das soziale Engagement schon in der achten Klasse, als er zum Klassensprecher gewählt wurde. Dadurch nahm er auch an Schülerratssitzungen teil  und entschied sich, assoziiertes Mitglied der Schülervertretung (SV) zu werden. In diesem Amt erhielt er zahlreiche Einblicke in die Arbeit der SV. Im darauffolgenden Jahr bekleidete er das Amt des Stufensprechers der neunten und zehnten Klassen.
Mittlerweile ist Robin Gerlach Schul- und Kreisschulsprecher. Damit vertritt er auf Kreisebene die Interessen der Schüler und fungiert als Antreiber, ebenso als Bindeglied zwischen den Schulen im Main-Kinzig-Kreis. Die Vertreter der jeweiligen Schulen und der Kreischulsprecher haben sich dieses Jahr große Ziele abgesteckt, die sie gemeinsam erreichen wollen. Darunter fällt mehr Kontakt zu den Schulen und ihren Vertretern, um eine engere Zusammenarbeit zu ermöglichen. Auch bildungspolitische Themen stehen auf dem Programm, wie zum Beispiel Deutschunterricht für Flüchtlinge. Dabei steht auch die Idee einer Kampagne auf dem Zettel, die neue Schüler aus anderen Ländern unterstützen soll, die Deutsche Sprache und Kultur besser kennen zu lernen.
Viel Organisation für den 18-Jährigen, die auch viel Zeit in Anspruch nimmt. Da müssen andere Hobbies zurückgestellt werden. So auch die Arbeit als Messdiener im Pfarrteam St. Bartholomäus in Bernbach. Auch für das Tropetenspielen im Musikverein Bernbach  findet er kaum noch Zeit. Dafür, sagt Robin Gerlach, seien die Aufgaben im Kreisschulsprecheramt aber für ihn zum Hobby geworden.

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