Die ewige Suche nach Essen

Survival Games erfreuen sich allseits großer Beliebtheit – da bildet auch „Don’t Starve“ für PC, Playstation 4 und Playstation Vita von Entwickler Klei Entertainment keine Ausnahme. Dennoch ist es sehr eigen – angefangen bei dem schrägen Grafikstil, der eine düstere, teils trostlose Welt ausgestaltet. Das Ziel des Open-World-Games: Nicht verhungern, wie der Titel schon sagt!
Dabei lässt Don’t Starve dem Spieler die Freiheit, selbst zu entscheiden wann er was machen möchte. Mit einem von elf Charakteren, die jeweils verschiedene Stärken haben, geht es los in eine unbekannte Welt, die von riesigen Ungetümen und laufenden Bäumen bevölkert ist. Laufende Bäume? Richtig gehört: Neben einer gehörigen Portion düsterer Atmosphäre hat das Spiel seinen ganz eigenen Sinn für Humor. So ist es zum Überleben beispielsweise dringend notwendig, das Lager in die Nähe einer Büffelherde zu versetzen. Warum? Nun, das was sie ausscheiden, ist essentiell zum Düngen der eigenen Ernte. So kommt es schon einmal vor, dass nach einem langen Kampf gegen ein riesiges Ungetüm eine runde Kot gefarmt werden muss, um das Überleben zu sichern. Dabei geht es nicht nur darum, unterschiedliche Aufgaben zu meistern, Magie zu wirken, den eigenen Hunger zu stillen und sich nicht zu sehr von bösartigen Tieren, Hitze oder Kälte verletzen zu lassen – sondern auch darum, die geistige Gesundheit möglichst hochzuhalten. Gar nicht so einfach, wenn nachts schattenartige Hände nach dem Lagerfeuer greifen…DontStarve
Neben einigen DLCs hat das Spiel inzwischen auch eine Multiplayer-Beta erhalten, die separat erworben wird. Mit diesem fängt der Survival-Spaß erst richtig an – und Sätze wie „Du leitest die Höllenhunde zu den Büffeln, du tötest einen Schmetterling um deine Geisterschwester zurückzuholen und ich reise durch das Wurmloch um den vierten Gefährten zu retten“, sind keine Seltenheit.
Wer es schafft die Aufgaben strukturiert zu verteilen kann sehr lange überleben – egal wie trocken der Sommer und eisig der Winter ist. Zwar hat der Multiplayer noch die ein oder andere Schwäche – etwa wenn die ganze Welt anfängt zu stocken sobald eine reißende Hundemeute auftaucht – doch eine Langzeitmotivation ist durchaus vorhanden. Etwas mehr inhaltliche Tiefe würde dem Spielerlebnis nicht schaden – doch wer einfach nur einige Stunden schrägen Survival-Spaß mit Freunden erleben möchte, sollte zugreifen. Da es regelmäßig Erweiterungen und Überarbeitungen gibt, halten die Entwickler des Spiels sicher noch einige Überraschungen parat.    (rim)

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