WatchDogs Hanau stellen sich vor

lasertagHanau (rim). Seit rund zwei Jahren gibt es die WatchDogs in Hanau. Alle Mitglieder des Teams sind aus der Brüder-Grimm-Stadt und der näheren Umgebung – ihre Leidenschaft: LaserTag. LaserTag ist eine Indoor-Sportart, die von Interessierten in jedem Alter gespielt werden kann.

Besonders auf die Strategie kommt es an – und natürlich auf das Teamplay. Verschiedene Varianten wie Einzel- und Mehrspieler machen das Spiel kurzweilig und abwechslungsreich – keine Runde ist wie eine andere.
Ziel ist es, für das eigene Team die meisten Punkte zu erreichen. Das funktioniert, indem Gegenspieler mit dem Laser markiert werden. Wichtig dabei: Die Laserstrahlen sind keinesfalls schädlich. „Selbst ein Laserpointer ist da gefährlicher“, scherzt Holger Jacobi, der für die Öffentlichkeitsarbeit der WatchDogs zuständig zeichnet.
Die Gruppe hat klein angefangen. Zunächst erzielten sie in kleineren Turnieren, die beispielsweise in Aschaffenburg oder Köln abgehalten wurde, erste Erfolge. LaserTag wurde mit der Zeit immer bekannter, und die German Lasertag League entwickelte sich. In dieser Liga und in mehreren anderen Turnieren bewiesen die WatchDogs bereits, was in ihnen steckt: Ihren ersten Pokal nahmen sie im März 2015 mit nach Hause. Sie gehören zu den stärksten Teams in Deutschland. Ein Grund dafür könnte ihr Motto sein: Ein Team, eine Familie.
So geschlossen wie sie sich beim Spiel präsentieren, so sitzen sie auch vor und nach Trainings zusammen, unterhalten sich und tauschen sich aus. Dass Alter weder im Sport selbst noch im Miteinander eine Rolle spielt, zeigt das Team: Der Jüngste ist 15 Jahre alt, der Älteste zur Zeit 44 Jahre. „Das Spiel gleicht im Grunde einem modernen Räuber und Gendarm-Spiel“, erklärt Jacobi. Bevor ein Spiel losgeht, ziehen sich alle eine Art Weste an, welche die Markierungen vermerkt. Wer einen Gegner markiert, erhält 5 Punkte für das Team. Wird er selbst getroffen, verliert er 3 Punkte. Bei Turnieren achten bis zu fünf Schiedsrichter darauf, dass alles fair abläuft. Die Mannschaften haben verschiedene Farben und je eine Art Basis. Dort können die Phaser aufgeladen werden – und dann geht es richtig los. Reaktionsfähigkeit und Ausdauer sind gefragt.
In der Hanauer Halle ist es düster, nur Schwarzlicht erhellt die Szenerie und zeigt die neonfarbenen Markierungen, die den Weg weisen. Diesen zu finden ist gar nicht so einfach – absichtlich ist eine Art Parcours aufgebaut. Dieser kann Gegner behindern, aber auch an vielen Stellen als Schutz und Versteck dienen. Einzigartig an der Halle in der Brüder-Grimm-Stadt ist, dass sie zwei Ebenen hat. Dennoch verliert das Spiel dadurch keinesfalls an Rasanz. Immer wieder hallen Rufe durch den Raum, Hinweise und Anweisungen helfen allen, die Taktik im Blick zu behalten.
Nach dem Training heißt es Verschnaufen – der Sport ist kein Kinderspiel, sondern fordert einiges an Überblick, Konzentration und Fitness.
Wer möchte, kann jederzeit bei den WatchDogs in Hanau vorbei sehen und mitmachen. Informieren könnt ihr euch unter anderem auf der Internetseite des LaserTag-Teams unter http://www.watchdogs-hanau.jimdo.com.

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