Die Nu Grunge-Band „Slurm Asylum“ ist einzigartig im Main-Kinzig-Kreis

Gelnhausen (jas). Wer sich einmal mit einer ganz anderen Musikrichtung befassen möchte als Pop, Hip Hop oder Schlager, sollte mal ein Ohr auf die junge Band „Slurm Asylum“ werfen. Da treffen Classic Rock Elemente auf Stoner Grunge, zusammen mit Einflüssen aus der Retro Rock Bewegung. Zusammenfassend orientiert sich das Quartett am ,,Nu Grunge“. Mit viel Leidenschaft und Herzblut bewegen sie sich also in einer eher seltenen oder gar einzigartigen Richtung im Main-Kinzig-Kreis.

Die hessische Band besteht dabei in der jetzigen Besetzung erst seit Mai 2015. Sänger Christian Geiss und Schlagzeuger Julian Viel gründeten „Slurm Asylum“ bereits drei Jahre vorher. Dabei spielten sie am Anfang nur Cover-Songs, bis ein Wendepunkt eintrat. Sie mussten ihren damaligen Proberaum, das „Jukuz“ Gelnhausen, aufgeben. Nach dem noch zwei Mitglieder ausstiegen, entschieden sich Christian und Julian für einen neuen Start. DSC_0168_235Small
Die Suche nach einem neuem Proberaum verlief im April 2014 erfolgreich. Noch heute proben sie einmal die Woche für mehrere Stunden in Maintal. Innerhalb eines Jahres, mit einigen Versuchen, fanden sie den erfahrenen Gitarristen Raffael Borth und als weibliche Verstärkung die Bassistin Lara Röder. Über einen Berufsmusiker stießen die Gründer auf die Facebook-Anzeige Laras, die sich dort als Gitarristin und Bassistin vorstellte. Die ideale Grundlage für den Neustart war somit geschaffen. Die Sympathie passte, Kenntnisse und Ambition waren reichlich vorhanden. Bunt verteilt wohnen alle im Main-Kinzig-Kreis, was das Proben natürlich erleichtert.
Lara Röder (23) spielt Gitarre bereits seitdem sie elf ist. Vor einem knappen Jahr brachte sich die ehrgeizige, angehende Lehrerin das E-Bass spielen selbst bei. Mit viel Spaß war sie bereits Teil zweier Bands. Aber so richtig passt es erst jetzt. „Das ist genau meine Musik“, freute sich Lara.
Christian Geiss (31) ist der Sänger der Band. Manchmal unterstützt der ausgebildete Naturwissenschaftler ihren satten, vollen Sound mit den Klängen von Percussion. Er singt seit 13 Jahren – nach zwischenzeitlichen Pausen, nahm er für ein paar Jahre Gesangsunterricht. Momentan bildet er seine Stimme nur während den Proben aus. Der Drummer Julian Viel (31) sitzt seit viereinhalb Jahren hinter seinem geliebten Schlagzeug. Der Lehrer spielte auch zu vor schon kurzzeitig in anderen Musikgruppen. Für fette Beats an der Gitarre sorgt Raffael Borth (27) mit seinen schnellen Fingern. Seit seiner Kindheit erlangte er stetig neue Band- und Bühnenerfahrung und gliederte sich perfekt als neuer Solo-Gitarrist bei „Slurm Asylum“ ein.
Der schrille Name, der als erstes erscheint, wenn man ihn bei Google eintippt, entstand in Christians kreativem Köpfchen. „Wir möchten eine Wohlfühlzone mit der Band erschaffen, damit jeder so sein kann, wie er ist“, erzählte der Sänger. Denn die Individualität eines Menschen sei ihm wichtig. „Des Weiteren ist es ein abgefahrener Name, der den Menschen im Kopf bleibt“. Das sei das Ziel jeder Band, die durchstarten möchte.
Zwölf Songs haben die Musiker bereits geschrieben, Cover spielen sie nur noch zum Aufwärmen. Einige Beispiele ihrer starken Lieblingssongs sind „Desperation“, „Worlds End“, „Uncle Acid“, „Twisted Feelings“ und „Devils Ride“. Dabei ist jeder Song ein Produkt aus harter Gruppenarbeit. Denn jeder übernimmt den Teil seines Instrumentes. Christian formuliert die Lyrics, die Gitarre steuert die Melodien bei. Während der „Jam-Sessions“ musiziert jeder frei nach Laune. Dabei entstehen meistens neue Lieder. Die verrückten Klänge nehmen die vier Musiker auf, um sie sich später noch einmal anzuhören. Daraus basteln sie ihre neuen Lieder. Wie ein Puzzle fügt die Band ihre Beiträge zusammen.
Ihre peppigen Lieder präsentierten sie unter anderem im Dezember 2015 im „Jukuz“ Gelnhausen bei der Veranstaltung „Rock for Refugees“. Im Februar dieses Jahres verwöhnten sie die Ohren des Publikums im Kulturzentrum Darmstadt. Viel Spaß hatten sie bei einem Band Wettbewerb im „Nachtleben“ in Frankfurt. Und zuletzt rockten sie bei der „Lokalrunde“ im Jugendzentrum Langenselbold. Ihre bunt gemischten Fans sind ein wertvolles Feedback für die Hobbymusiker.
Nach einer kleinen Sommerpause treten „Slurm Asylum“ im September im Hanauer „Böcklerhaus“ auf. Dort findet ein Band-Meeting mit anderen Musikgruppen aus dem Umkreis statt. Ein besonderer Höhepunkt für das sympathische Quartett ist die „Vernissage“ im Hanauer Rathaus. Mit Acoustic-Songs eröffnen sie die Kunstausstellung. Somit hat die junge Band noch einiges vor, aber auch das Lampenfieber ist stets ein Begleiter. „Mal mehr, mal weniger“, meinten die Band-Mitglieder. Vor jedem Auftritt sprechen sich die Vier noch einmal Mut zu. Ihr großer Traum ist es, bald einmal ein eigenes Album mit ihrem mehr als einstündigen Programm aufzunehmen. Bereits im August 2015 nahmen sie fleißig Demos auf.
Wer Lust hat, sich ein paar ihrer Live-Videos anzuschauen, oder wer wissen möchte, welche Gesichter sich hinter dem Bandnamen verbergen, kann „Slurm Asylum“ ganz einfach auf Youtube und Facebook finden. Vielleicht erwecken die Songs eine ganz neue Geschmacksrichtung. Zu dem freuen sich die Musiker über jede neue Veranstaltung. Sie sind flexibel und offen für Neues.
Eine Sache liegt der Band noch auf dem Herzen: Im frühen Herbst verlässt Gitarrist Raffael die Gruppe, um eine Findungsreise in Neuseeland zu starten. Für die persönliche und musikalische Weiterentwicklung plant er mehr als ein Jahr ein. Deshalb ist die Band auf der Suche nach einem erfahrenen und ambitionierten Gitarrist, der Lust hat, seiner Kreativität an der Lead-Gitarre freien Lauf zu lassen und die Musiker zu bereichern. Bei Interesse, die Band für kommende Veranstaltungen einzuladen oder wer sich als neuer Gitarrist „bewerben“ möchte, kann die Band über slurm-asylum@plumbe.de kontaktieren.

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