Junge Politik in Schottland

In Deutschland und anderen Ländern der EU kämpft die Politik mit dem sinkenden Interesse der jungen Wähler – weder wollen sie sich engagieren, noch überhaupt wählen gehen. Eine Ausnahme bildet dabei Schottland: Wie das ZDF berichtete, hat sich hier eine regelrechte Politik-Kultur der Jugend etabliert. Bei der Abstimmung über eine Unabhängigkeit Schottlands von Großbritannien 2014 durften dort erstmals 16 bis 17-jährige wählen. 62 Prozent der jungen Schotten (16 bis 19 Jahre) stimmten für die Unabhängigkeit, ein Umstand, der ihnen nun den Spitznamen „Generation Ja“ eingebracht hat. „Der Prozess, die Entscheidungsfindung, das öffentliche Stellungnehmen – all das inspirierte junge Schotten, über ihr eigenes Leben im Bezug auf andere nachzudenken und ihre Rolle als Bürger und Mitbürger neu zu definieren“, sagt  Zara Kitson, politische Aktivistin in Schottland, im ZDF. „Dieser Anschub zeigt sich auch in etablierten Parteistrukturen.  Ein Viertel der jungen Schotten ist seit dem Referendum einer politischen Partei beigetreten. Eine beachtliche Leistung in Zeiten der alternden Parteien.“

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