Auf der Jagd nach Abenteuern

mitsu

Wer Action, Spannung und eine Herausforderung sucht, ist mit der Monster-Hunter-Reihe jederzeit gut bedient. Im neuesten Teil, Monster Hunter Generations, wandelt der Spieler auf den Spuren der Vergangenheit. Das Spiel ist eine Reminiszenz an die vergangenen zehn Jahre der Serie – und kommt dennoch mit vielen Neuerungen daher.
Das Action-RPG von Entwickler Capcom ist für den Nintendo 3DS erschienen – wie bereits der Vorgänger Monster Hunter 4 Ultimate. Für viele Spieler stand lange nicht fest, ob es in Europa herauskommen würde – knapp ein Dreivierteljahr nach Erscheinen in Japan kam das Game dann doch noch in den Westen. Während sich viele freuten gab es auch andere Stimmen, die sich einen Monster-Hunter-Teil für die große Konsole wünschten – ähnlich wie Monster Hunter 3 Ultimate, welches für Nintendos WiiU herauskam. Die kritischen Stimmen allerdings verstummten schnell – und das nicht nur wegen eines eventuellen Monster-Hunter-Spiels für Nintendos angekündigte Heimkonsole „Switch“.
Aber erstmal alles auf Anfang. Ein Satz, der wörtlich zu nehmen ist: Wer zum ersten Mal ein Monster Hunter in der Hand hat, der ist wirklich Anfänger. Besonders, da es keine Spielanleitung gibt. Es gibt nichts außer dem eigens erstellten Jäger und unzählige verschiedene Waffenarten zur Auswahl. Wer gern mit einem schwerfälligen aber durchschlagkräftigen Hammer auf gigantische Monster einhauen möchte findet ebenso was er sucht, wie jemand, der lieber grazil mit Doppelklingen durch die Meute zu schnetzeln gedenkt. Jede Waffenart hat ihre eigenen spezifischen Angriffe, Abfolgen, Eigenarten und der Spieler kann sowohl online mit bis zu vier Leuten als auf offline in einer kleinen Story zocken. Dabei macht vor allem der Multiplayer den Charme des Spiels aus – genauso wie das allgegenwärtige Sammeln von Monster-Teilen, mit denen neue Waffen oder Rüstungen hergestellt werden. Mit zunehmender Erfahrung werden diese immer stärker – und die dafür benötigten Items immer seltener. Das war schon immer so – doch mit Generations kommen zudem noch vier neue Kampfstile hinzu. Jeder der vier Stile – namentlich Schlägerstil, Luftkampfstil, Konterstil und Gildenstil – hat eigene Spezialattacken und eigene Bewegungsabläufe. Während der Konterstil eher für Veteranen gedacht ist, die mithilfe ihrer Positionierung im richtigen Moment ausweichen, um zu kontern, ist der Gildenstil die gewohnte Art zu spielen – versehen mit Spezialtechniken. Der Schlägerstil hat eine vereinfachte Steuerung und Zugriff auf drei Spezialangriffe – was er mit verschiedenen Angriffsarten bezahlt, die fehlen. Mit dem Luftspiel sind Jäger in der Lage, von anderen Spielern und Monstern abzuspringen und so von oben anzugreifen. Regelmäßige zusätzliche Inhalte, neue Monster wie der beliebte Mitsuzune und neue Inhalte für Liebhaber der Katzen, die den Jäger begleiten, sorgen dafür, dass sich das Spiel komplett neu anfühlt. Kombiniert mit altbekannten Schauplätzen und Charakteren hat das Spiel eine ganz eigene Atmosphäre – und mausert sich so zu einem absolut spielenswerten Game auch für Neueinsteiger.
Zudem ist erst vor Kurzem eine Fortführung des Spiels mit neuem Schwierigkeitsgrad und neuen Monstern angekündigt worden, die in Japan am 18. März 2017 herauskommen soll. Wann sie im Westen aufschlägt ist noch nicht bekannt.

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